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Du befindest dich in einer idyllischen Kleinstadt in Kanada. Rund herum gibt es nur Natur, Wälder und das große weite Meer. Die nächste Großstadt - jedoch einige Stunden entfernt - ist Vancouver. Dorthin kannst du nur per Luft-oder Seeweg reisen.

Littlewood ist ein Reallife RPG und spielt im Jahre 2018/2019. Wir freuen uns immer über neuen Zuwachs, anmelden jedoch darfst du dich erst mit 18 Jahren

Cecilia & Josephine

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Neuigkeiten



Datenschutz


07.08.2018:
Die Datenschutzbedingungen wurden aktualisiert.

Neuigkeiten


06.08.2018:
Die Umfragen wurden ausgewertet und die Auswertungen umgesetzt. Bitte lest die neusten News-Beiträge und berücksichtigt die Zeitangleichung in Relations, Steckbriefen, social Media und Profil.

2 Umfragen


30.07.2018:
Bitte nehmt an den beiden Umfragen teil: Umfrage 1 Umfrage 2

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13.05.2018:
Bitte unbedingt die News lesen: klick

Frohe Ostern


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Die Postpartnersuche wurde aufgeräumt und ist dementsprechend aktuell, aber ziemlich leer.

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11.03.2018:
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Kurznews


10.03.2018:
Zeit und Wetterfrosch. Was haben die Beiden gemein? Nichts, denn eigentlich sind sie nur zufällig zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Was damit gemeint ist? Ihr erfahrt es in den News.

Frohes Neues Jahr


01.01.2018:


Frohe Weihnachten


25.12.2017:


Halloween


05.11.2017: Wie versprochen bieten wir euch kleine Halloween-Ideen an. Mehr dazu wie immer in den News.

Zeitsprung


04.06.2017: Die Zeit wurde umgestellt. Wir begrüßen den goldenen Oktober und toben uns weiterhin im September aus. Alles Weitere wie immer in den News gelesen werden.

Ankündigung


Am 04.06.2017 wird es einen Zeitsprung geben. Mehr dazu kann in den News gelesen werden.



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Sarah Mitchell
Einwohner





Sarah Mitchell |Zitieren| |Editieren| |Melden|          |IP| Zum Anfang der Seite springen

Bitte stell dich doch einmal kurz vor: Mein Name ist Sarah Mitchell. So heiß ich inzwischen wieder, nachdem die Scheidung von meinem Mann durch war. Zuvor hieß ich Kennedy mit Nachnamen.
Was sich meine Eltern bei meine Namen gedacht haben, weiß ich nicht, denn ich bin weder eine Fürstin, noch eine Herrin, auch wenn mein Ex-Mann da sicher was anderes behauptet, weil ich manchmal ganz schön stur sein kann.

Wann und wo wurdest du geboren? Geboren wurde ich am 25. Dezember 1985 hier in Littlewood im Haus meiner Eltern. Ja die beiden haben es nicht mehr ins Krankenhaus nach Vancouver geschafft, ich hatte es zu eilig. So kam ich im Ehebett meiner Eltern zur Welt.

Erzähl doch bitte etwas über deine Familie


Christopher Mitchell || 64 Jahre alt || Automechaniker

Meinem Dad gehört die kleine Autowerkstatt in Littlewood. Er hat sie mit seinen eigenen Händen aufgebaut, als er gerade mal 20 Jahre alt war. Schrauben war schon immer eine Leidenschaft von ihm und ist es bis heute, obwohl er mit über 60 Jahren zu alt ist und längst aufhören sollte. Aber er hat seinen stolz. Die Werkstatt war jahrzehntelang sein Leben, sie ist sein Werk, ich kann verstehen das er sie ungern aufgibt. Gern hätte er es gesehen, wenn Tom, sein ältester Sohn die Werkstatt übernimmt, aber der wollte nicht. So hat er seinen ehemaligen Azubi die Werkstatt vermacht und er selber kommt regelmäßig vorbei und hilft aus. Ich denke das braucht er einfach, was hat er sonst im Leben, außer seiner Familie?
Verstehen tu ich mich mit meinem Dad prima, er brachte mir und meiner Schwester alles bei, vom Reifenwechseln, bis zum Reparieren kleiner Dinge. So sind wir nicht so Hilflos und wissen uns zu helfen, wenn man etwas mit dem Wagen ist.

Kate Mitchell || 60 Jahre alt || Verkäuferin

Meine Mum ist einfach toll. Ich liebe sie und kann mir keine bessere Mum vorstellen, aber das sagt wohl fast jedes Kind von seiner Mutter, wenn es liebevoll aufwächst. Trotz der Tatsache, dass beide Berufstätig waren, hatten sie immer Zeit. Wir wohnten direkt über dem Laden meiner Mum, so das unsere Eltern nie weit weg waren. Seit ein paar Jahren führe ich nun die Buchhandlung, zumindest auf dem Papier, aber meine Mum hat zum teil noch immer das sagen, das kann manchmal ganz schön anstrengend sein, aber ich bin auch dankbar dafür. Meine Eltern hatten es nicht leicht, als ich ein Teenager war, ich bin ihnen ganz schön auf der Nase herumgetanzt.

Thomas Mitchell || 34 Jahre alt || Kampfpilot beim Canadian Forces Air Command

Mein älterer Bruder, was soll ich zu ihm groß sagen. Manchmal bin ich froh das ich ihn hab und manchmal nicht, aber ich denke so ist das eben. Tom war immer für mich und meine Schwester da, hat uns das eine oder andere Mal beschützt oder mich zum Teufel gejagt. Vor allem in meiner Gothic Phase hatte er es nicht leicht mit mir. Tja und meinen Ex-Mann konnte er zu Anfang auch nicht leiden, kennt er Matt doch aus der Schule. Beide gingen in einen Jahrgang und Tom bekam so die ganzen Mädchengeschichten mit. Er wollte mich halt einfach beschützten. Ob Tom deswegen zur Army gegangen ist, glaub ich nicht, ich denke er wollte einfach mehr sehen von der Welt, als Littlewood. Doch seit er regelmäßig ins Ausland muss, hab ich ständig Angst um ihn. Angst, dass er verletzt oder sogar Tod aus einem seiner Einsätze zurückkommt. Längst ist er Verheiratet und Vater von Zwillingen. Wie Elaine das schafft, weiß ich nicht. Ich bewundere sie dafür.

Erin Mitchell || 29 Jahre alt || Lehrerin

Das Nesthäkchen der Familie, auch wenn sie diesen Ausdruck nicht leiden kann. Doch sie wird immer die Kleine bleiben, egal wie alt sie ist. Erin ist ein herzensguter Mensch, vermutlich ist sie deswegen Lehrerin geworden. Sie geht mit Kindern um, als hätte sie nie etwas anderes gemacht, schon als Teenager war dies so, wenn sie Baby gesittet hat oder Hausaufgabenhilfe gab. Sie hat einfach ein Händchen dafür. Das sie nach ihrem Abschluss zurück nach Littlewood kam und hier an der Grundschule arbeitet ist für mich am schönsten, denn so kann ich sie regelmäßig sehen. Ansonsten würde sie mir nämlich ganz schön fehlen, denn obwohl sie jünger als ich ist, kann ich mit ihr über alles reden. Vor allem über meinen Kinderwunsch, den Matt so gar nicht verstehen kann.

Matthew Kennedy || 35 Jahre alt || Besitzer des “Three Mounties“

Mein Ex-Mann Matt. Noch heute muss ich lachen, wenn ich an unserer erste Begegnung und die Wochen danach denke. Er kam jeden Tag vorbei, mit kleinen Aufmerksamkeiten. Ich wusste was er wollte und hab ihn wieder und wieder abblitzen lassen. Doch er gab nicht auf. Irgendwann bin ich dann mit ihm ausgegangen, ob aus Mitleid weiß ich nicht mehr. Obwohl ich ihn anfangs nicht mochte, lernte ich ihn lieben, jeden Tag mehr. Doch leider wurden unsere Differenzen im Laufe der Jahre immer größer. So sollte ich aufhören zu arbeiten, weil er genug Geld verdiene. Unser größtes Problem war wohl mein Kinderwunsch, den er mir nicht erfüllen konnte oder wollte.

Jilliane Mitchell || * 15.07.2017

Meine Tochter und die von ... Tja da liegt das Problem. Ich weiß es nicht genau. In der Geburtsurkunde steht, Vater unbekannt. Vielleicht erzähl ich ihr irgendwann die Wahrheit. Jilliane hat mein Leben umgekrempelt. Es buchstäblich auf den Kopf gestellt. Nach der Scheidung von Matthew ging es mir dreckig, weil ich schließlich Schuld war. Aber die kleine Maus brauchte mich und dafür bin ich ihr mehr als dankbar.

Was machst du beruflich?
Ich führe die kleine Buchhandlung meiner Eltern in Littlewood weiter. Als Teenager wollte ich das auf gar keinen Fall machen, doch irgendwann zahlten meine Eltern mir Geld dafür, das ich half und na ja, eines führte zum Anderen und nun führe ich den Laden wieder.


Bitte nenne uns deine Stärken und Schwächen

+ innere Ruhe, mich bringt so schnell nichts aus der Fassung
+ meine Persönlichkeit. Ich bin wie ich bin
+ Soziales Engagement
+ meine Tochter
+ Durchhaltevermögen
+ Seh-auf-Männchen
- Sturheit, wenn ich etwas will, bringt mich so schnell nichts davon ab
- gutes Essen…sieht man mir zum Glück nicht an
- diese beschissene Krankheit
- Schokolade. Himmel ich liebe dieses Zeug. Nervennahrung, die ich ab und an einfach brauche.


Was magst du gern? Gegen was hegst du eine Abneigung?

+ Bücher, ich lese für mein Leben gern
+ Sonnenuntergänge am Strand
+ Menschen, ja ich liebe den Umgang mit Menschen, sonst könnte ich meinen Laden wohl recht schnell zumachen.
+ meine Unabhängigkeit
+ mich sozial engagieren, egal ob an der Schule, im Rathaus oder sonst wo.
+ Joggen, als Ausgleich und um abzuschalten.
+ Nächte durchschlafen, was selten vorkommt seit der Kleine da ist
+ meine Familie
- Geld, es ist nicht alles im Leben
- Krieg, weil mein Bruder dann womöglich hin muss
- Heuchler und Machos
- Diäten, ich hasse nichts mehr, als Diäten, dafür ess ich einfach zu gern, aber ich bin deswegen nicht zu dick, da achte ich schon drauf.
- Soziale Ausgrenzung, jeder Mensch hat ein Recht auf Leben, auf Bildung und auf Unterstützung, wenn er Probleme hat. Ich kann Menschen nicht ausstehen, die meinen sie wären etwas besseres, nur weil sie Kohle besitzen, 20 Autos in der Garage stehen haben.
- Vollgeschissene Windeln, zum Glück
- Mitleid



Erzähle uns doch bitte etwas über deinen Leben:

Wie schon erwähnt wurde ich am 25. Dezember geboren, alleine das ist schon etwas besonders, aber ich setzte dem Ganzen noch einen Oben drauf. Schon seit Tagen herrschte ein ziemliches Schneechaos in Littlewood, es schneite fast ununterbrochen, nichts ging mehr und als bei meiner Mum die Wehen anfingen, hätte mein Dad sie am liebsten ins Krankenhaus nach Vancouver gebracht, aber aufgrund des Schneesturmes ging das nicht. Aber nicht nur das ging nicht, nein, auch der Arzt aus Littlewood, der alte Dr. Smith kam nicht durch den Schnee. So blieb meinem Dad nichts anderes übrig, als Geburtshelfer zu spielen. Angeleitet wurde er per Telefon von Dr. Smith. Laut Aussage meines Dads war er verdammt nervös und hatte Angst etwas falsch zu machen. Meine Mum, so erzählte er, war nur am Fluchen. Alles deine Schuld. Nie wieder werd ich schwanger werden. Ja es ging wohl hoch her, aber kaum war ich auf der Welt, ließ meinen ersten Schrei los, da war alles vergessen. Mein Dad war an dem Tag der stolzeste und glücklichste Dad der Welt. Ein paar Stunden später kam dann der Arzt, untersuchte mich und meine Mum, doch es war alles in Ordnung. Mein Dad war glücklich, meine Mum auch und mein älterer Bruder ebenfalls. Der hatte allerdings alles verschlafen.

Drei Jahre nach meiner Geburt bekam meine Mum dann doch noch mal ein Baby, meine kleine Schwester Erin. Nun waren wir zu fünft und sollten es auch bleiben. Als mittleres Kind denkt man ja immer hat man es nicht leicht, aber ich verstand mich sowohl mit meinem großen Bruder, als auch mit meiner kleinen Schwester. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert, auch wenn Tom nicht mehr in Littlewood lebt. Aber wir sehen uns regelmäßig.

Als ich sechs Jahre alt war, wurde ich eingeschult. Eine neue Zeit brach an. Schule, das kannte ich bis dahin nur von Tom, der schon seit 2 Jahren zur Schule ging. Anfangs wollte ich ja so gar nicht in die Schule, aber meine Eltern blieben hart, was ich ihnen damals ein wenig übel nahm, aber bald schon war das vergessen. Ich war nie in den Kindergarten gegangen, kannte so was also nicht, ein paar Stunden weg von zu hause zu sein, aber schnell schloss ich Freundschaften mit anderen und ab da war die Schule nicht mehr so schlimm.
Mit 12 Jahren wechselte ich schließlich auf die Highschool, dort verlief zunächst alles normal, bi ich neue Freunde fand. Leute die anders waren, mich aber faszinierten. Meine Eltern nahmen dies eher mit Besorgnis zur Kenntnis, doch belehren ließ ich mich nicht. Ich fing an zu rebellieren, trug schwarz, färbte mir die Haare, hörte Dunkle Musik und beschäftigte mich mit dem Tod. Wenn ich heute daran denke, hab ich meinen Eltern wohl einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Doch auch diese Zeit ging vorbei. Ich schloss die Schule ab und wusste zunächst nicht was ich machen sollte. Mein Bruder Tom war nach der Schule zur Armee gegangen und kam nur noch nach Hause, wenn er Urlaub hatte oder an Feiertagen. Studieren wollte ich nicht und so jobbte ich eine Weile in einem kleinen Cafe in Littlewood. Doch das machte mir irgendwann keinen Spaß mehr und auch meine Eltern hatten bald die Nase voll, so das sie mir Vorschlugen in ihrem Buchladen zu arbeiten. Meine Begeisterung hielt sich zunächst in Grenzen, aber ehe ich gar nichts machte, sagte ich zu.
Tja und dabei ist es geblieben. Zunächst fing ich ganz unten an, räumte Regale ein, sortierte die Bücher, kassierte. All so was. Auch wenn ich meine Eltern damals verfluchte, heute bin ich ihnen dankbar. An einem Mittwochnachmittag, ich war gerade dabei ein Buch aus einem Regalbrett etwas weiter oben zu holen, als mich jemand anrempelte und ich fast zu Boden fiel. Ich drehte mich um, wollte mich beschweren, fragte ob da jemand keine Augen im Kopf hatte und erblickte Matthew Kennedy. Natürlich kannte ich ihn, von der Schule und auch sonst ist seine Familie in Littlewood bekannt, immerhin gehört ihnen das einzige Hotel in der Stadt. Während er zunächst gar nichts sagte, sondern nur dastand, polterte ich los. Was ihn dazu brachte, mich zum Essen einzuladen, weiß ich nicht. Jedoch war seine Anmache dermaßen plump, das ich mich umdrehte und ihn stehen ließ. Ob es das war oder .. keine Ahnung, was, jedenfalls kam Matt ab da jeden Tag in den Laden, brachte mir kleine Aufmerksamkeiten mit, die alle samt im Müll landeten. Wo, wie ich später erfuhr, meine Mutter sie alle wieder hervorholte. Wieso weiß ich auch nicht.
Doch mit ihm ausgehen tat ich trotzdem nicht, sondern ließ ihn weiterhin links liegen. Ich weiß nicht wie lange das so ging, aber irgendwann fragte meine Mum, ob ich nicht doch mal mit ihm ausgehen wolle, der arme Junge. So was in der Art, sagte sie und ich erbarmte mich und ging mit ihm aus. Der Abend war wunderschön. Das war der Anfang von Allem. Von dem Tag an, näherten wir uns einander an, gingen immer mal wieder aus, Essen, ins Kino, oder an den Strand. Obwohl mein Bruder mich warnte, Matt wäre ein Weiberheld usw, ließ ich mich nicht weiter abschrecken, denn ich hatte ihn kennen gelernt. Und mir gegenüber benahm er sich.
Irgendwann zogen wir schließlich zusammen, auch wenn ich ihn ziemlich dazu zwingen musste, einen Teil der Kosten mit zutragen, denn was Geld angeht, ist Matt ziemlich eigen.

Fünf Jahre später, machte er mit schließlich einen Heiratsantrag. Ich hätte mir etwas mehr romantik von ihm gewünscht, aber nach all den Jahren, wusste ich das Matt nicht der Typ dafür war. Trotzdem liebte ich ihn und nahm den Antrag an. Die Hochzeit war ein riesiges Fest, ich weiß nicht mehr wie viele Leute eingeladen waren, ich weiß nur noch dass der Tag der schönste meines Lebens war. Als Teenager hab ich nie davon geträumt, mal in weiß zu heiraten doch, als ich dann in meinem Kleid vor dem Spiegel stand, kam mir alles wie ein Traum vor. Mein Dad brachte mich zum Altar, ganz klassisch eben.

Nach drei Jahren hatte sich die Ehe eingespielt. Und wir…nun das war nicht so einfach. Matt hatte das Hotel und ich den Buchladen, auch wenn er nicht wollte, dass ich dort arbeitete. Aber der Laden war und ist mein Leben. Es war ein Geschenk meiner Eltern an mich. Matt hätte es gern gesehen, wenn ich aufhöre zu arbeiten, aber das kam für mich nicht in Frage. Was sollte ich denn den ganzen Tag machen? Hausfrau spielen? Für wen denn? Matt war doch auch den ganzen Tag arbeiten und zu Hause rum sitzen oder mit den Frauen der höheren Gesellschaft Golf spielen oder dergleichen? Das war nicht meine Welt und das wusste Matt auch. Ich wollte meine Unabhängigkeit nicht aufgeben, nur weil ich jetzt verheiratet war.
Unser größtes Problem war wohl das Kinderkriegen. Ich wollte Kinder, Matt nicht. Eines Tages holte ich ein junges Mädchen zu uns nach Hause. Elisabeth Stewart. Eine Freundin suchte ein zu Hause für das Mädchen. Aus noch unerfindlichen Gründen war das Mädchen stumm und geriet schnell in Panik. Keiner wusste damals was ihr zugestoßen war. Matts Begeisterung über das Mädchen hielt sich in Grenzen. Ich wusste was er über Kinder dachte. Als Vater sah er sich nicht, hatte er doch nie wirklich selbst einen gehabt. Ob es an der Ankunft von Elisabeth lag oder dies nur ein weiterer Auslöser war, vermag ich nicht mehr zu sagen. Unsere Ehe drohte zu zerbrechen. Matt hatte bereits die Scheidungspapiere unterzeichnet, war ins Hotel gezogen. Damals wollte ich nicht aufgeben, ihn nicht verlieren und so versuchten wir es noch einmal. Lange aber hielt dieser Versuch nicht.

Als ich erfuhr dass Alina, Matts Schwester schwanger war, brach eine kleine Welt zusammen. Meine Schwägerin hatte, ungewollt das, was ich immer wollte. Ein Kind. Als Alina dann auch noch bei uns einzog, weil ihre Eltern sie verstoßen hatten, brachte diese Entscheidung Matt und mich noch weiter auseinander.
Als Matt schließlich verhaftet wurde, weil man Drogen bei uns im Haus gefunden hatte, hielt ich nicht zu ihm. Damals hatte ich kaum einen Zweifel daran, dass die Drogen ihm gehörten. Das alles fingiert war und in Wahrheit Elisabeth Stiefvater dahinter steckte, kam erst später heraus. Schlussendlich zerbrach die Ehe an Halloween. Ich kann nicht mehr sagen, was damals in mich gefahren war. Zuviel Alkohol, oder einfach der ganze Frust, der letzten Monate. Vor allen Gästen machte ich meinem Mann eine Szene. An Ende landete ich im Krankenhaus. Zusammenbruch und erfuhr das ich Schwanger war. Ob das Kind von Matthew war, stand für mich fest, doch er wollte nichts davon hören, verlangte die Scheidung. Vielleicht nahm er auch an, dass das Kind der kurzen Affäre entsprang. Mir war klar, dass unsere Ehe nicht mehr zu retten war, daran würde auch ein Kind nichts ändern. So unterzeichnete ich, verzichtete auf sämtliche Ansprüche, vor allem finanzieller Natur. Ich zog aus der Villa aus, nahm nicht einmal alles mit, nur Dinge die ich brauchte, die mir wichtig waren und zog zunächst bei meiner kleinen Schwester ein. Sicher hätte ich zu meinen Eltern gehen können, aber das wollte ich nicht. Sie hätten mich ohne Zweifel aufgenommen.

Die Wochen nach der Trennung von Matt fühlte ich mich beschissen. Nach einem Suizidversuch, der zum Glück nicht glückte, denn Erin fand mich rechtzeitig und brachte mich ins Krankenhaus. Dem Baby ging es zum Glück gut, auch wenn ich das damals nicht als Glück empfand. Auf Grund der Umstände meines Eintreffens im Krankenhaus, musste ich dortbleiben, wurde schließlich, dank meiner Eltern nach Vancouver gebracht in eine Klinik. Dort sollte ich zur Ruhe kommen, mein Leben wieder auf die Reihe kriegen. Es dauerte, aber es gelang mir. Ganze 3 Monate blieb ich in der Klinik. Kontakt zu meinem inzwischen Ex-Mann gab es keinen, ebenso wenig zu dem Rest der Familie Kennedy.
In der Klinik lernte ich Hunter kennen. Er war zwei Jahre älter als ich und hatte ähnliches durchgemacht. Sein Mann hatte ihn verlassen, was er nicht verkraftete. Ja richtig gehört, Hunter ist Schwul. Und wurde zu meinem besten Freund. Er schaffte es mich zum Lachen zu bringen. Mit ihm konnte ich über den Tod und das Leben reden. Wir lästerten über unsere Männer oder Ex-Männer. Noch heute haben wir Kontakt.

Zurück nach Littlewood aber wollte ich nicht. Die Stadt, das Gerede der Leute, ich hätte es nicht ausgehalten. Mein großer Bruder war es schließlich der mich nach Calgary holte. Dort war er stationiert, lebte mit seiner Frau und den Zwillingen dort. Die Zwillinge, ein Junge und ein Mädchen, waren 4 Jahre alt zu der Zeit und stellten einigen Unsinn an. Ich bezog im 7. Monat schwanger eine kleine Wohnung. Arbeiten konnte ich zu der Zeit nicht und so war es meine Familie, die mich finanziell unterstützte. Meine Eltern, so erfuhr ich schließlich durch Erin, meine kleiner Schwester, hatten den Buchladen verkauft. Sie selbst waren zu alt, diesen noch fortzuführen und ich konnte es nicht mehr. Es tat mir unheimlich leid, denn schließlich war es das Lebenswerk meiner Mum. Einen weiteren Zusammenbruch konnte ich mir zu der Zeit nicht erlauben. Am 15.07.2017 erblickte Jilliane Mitchell schließlich das Licht der Welt. Da ich nicht alleine die Geburt überstehen wollte, war Elaine, die Frau meines Bruders, dabei und half mir. Auch danach stand sie mir zur Seite, zumal ich mal wieder an allem, vor allem mir zweifelte. Und noch jemand war für mich da in dieser Zeit. Hunter. Mein schwuler Freund aus der Klinik. Wir telefonierten regelmäßig und er kam mich und Jilliane sogar besuchen. Ich glaube er hat sogar einen Narren an meinem kleinen Zwerg gefressen.

3 Monate nach Jillianes Geburt fing ich wieder an zu arbeiten. Ich hatte eine Anstellung in einem kleinen Cafe in Calgary gefunden. Vormittags, damit ich nachmittags Zeit für meine Tochter hatte. Da ich stillte, war es anfangs gar nicht so einfach, sie an die Flasche zu gewöhnen. Doch ich brauchte das Geld, konnte und wollte nicht länger meinem Bruder und seiner Familie, sowie meinen Eltern auf der Tasche liegen. Sie hatten genug für mich getan. Die erste Zeit mit Kind und neuen Job war anstrengend, aber ich schaffte es und Jilliane fühlte sich bei seiner Tagesmutter wohl.
Schließlich feierte Jilliane ihren ersten Geburtstag und meine ganze Familie kam, ebenso Hunter mit seinem neuen Freund. Ich freute mich riesig. Mir ging es gut, der Job machte mir Spaß und Calgary wurde allmählich zu einem zu Hause.
Es war Mitte Oktober, als ich wieder einmal Probleme mit dem Sehen bekam. Ich schob es auf den Stress, das Wetter. Alles was mir einfiel. Die Probleme hatte ich hin und wieder, ebenso ein Kribbeln in den Füßen und ein Taubheitsgefühl. Auf der Arbeit passierte es dann, ich kippte plötzlich um, hatte kein Gefühl mehr in den Unterschenkeln. Meine Kollegin rief, gegen meinen Willen, den Krankenwagen der mich in die Klinik brachte. Mir hätte der Hausarzt gereicht, zu dem ich, aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht gegangen wäre. Ja ich war eben stur. Im Krankenhaus stellten mich die Ärzte buchstäblich auf den Kopf, machten allerlei Untersuchungen. Am schlimmsten war die Entnahme von Nervenwasser. Hat man euch mal ne riesige Nadel in die Wirbelsäule gestoßen? Nicht zu empfehlen. Ich rief Elaine an, damit sie Jilliane abholen konnte und Bescheid wusste. Sie kam dann auch ins Krankenhaus, wofür ich dankbar war. Schließlich kam der Arzt zu mir und erklärte mir, was sie gefunden hatten. Die Diagnose zog mir den Boden unter den Füßen weg. MS. Multiple Sklerose. Eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, die das Gehirn und das Rückenmark umfasst. Mir kam sofort der Rollstuhl in den Kopf. Wie sollte ich das machen? Ich war alleinerziehend, hatte eine 1-jährige zu Hause. Tausende Fragen schossen mir durch den Kopf. Zum Glück war Elaine da. Ich musste einige Tage im Krankenhaus bleiben, denn man wollte verschiedene Medikamente testen. Während dieser Zeit blieb Jilliane bei ihrer Tante. Ich rief Hunter an, erzählte ihm alles. Zu meiner Überraschung stand er am nächsten Tag in meinem Krankenzimmer. Er baute mich wieder auf, hatte sich die ganze Nacht um die Ohren geschlagen und informiert. Ich hätte ihn küssen können.

Die Diagnose stellte trotz allem mein Leben auf den Kopf. Kein Arzt kann genau sagen wie sie verläuft, wann Schübe auftreten und wann nicht. Es ist…eine vielschichtige Krankheit. Eines aber bemerkte ich recht schnell. Ich war schneller erschöpft, als früher. Meine Eltern wussten schließlich auch Bescheid, ebenso meine kleine Schwester. Gemeinsam überlegten wir wie es weitergehen sollte. Sicher konnte ich in Calgary bleiben, Elaine sah ja jetzt schon regelmäßig nach mir. Aber ich wollte mein Leben wieder. Und so fasste ich, zusammen mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester den Entschluss zurück nach Littlewood zu ziehen.
Wir hatten die Hoffnung das es mir dort besser ging. Immerhin war es doch noch immer mein zu Hause. Meine Eltern hätten es gern gesehen, wenn ich wieder bei ihnen eingezogen wäre. Doch das kam nicht in Frage. Eine Wohnung war zum Glück schnell gefunden, auch eine die später, sollte es dazu kommen, mit einem Rollstuhl befahrbar wäre. Bis jetzt ließ mich die Krankheit ziemlich „normal“ leben. Die Medikamente halfen. Bisher. Wie es weitergeht, kann mir niemand sagen.
Zu meiner Überraschung, stand das Geschäft, in dem meine Eltern früher ihren Buchladen hatten, leer. Ich fackelte nicht lange und kaufte es. Wie ich das Geld von der Bank bekam, kann ich gar nicht mehr sagen. Der Name? Die Vorgeschichte? Egal. Ich bekam den Kredit und erzählte meine Eltern und Erin erst dann etwas davon. Während meine Schwester sich freute, waren meine Eltern…nun besorgt. Fürchteten ich übernehme mich. Wir werden sehen.
Dank der Hilfe meines Dads, meiner Schwester, Mum und Hunter schafften wir es den Laden umzubauen und herzurichten. In ein paar Tagen ist Eröffnung. Das Weihnachtsgeschäft haben wir verpasste, dafür war zu viel zu tun. Derweil habe ich meinen 33. Geburtstag gefeiert. In Littlewood. Das ich doch wieder in diese Stadt ziehe hätte ich nicht gedacht….abwarten wie es wird.

Gibt es sonst noch etwas über dich zu berichten?

Wusstet ihr, dass ich ein Tatoo im Nacken trage?
Ich täglich Dutzende Tabletten schlucken muss?



Kennst du das Geheimnis der Stadt?

Ja klar, wer kennt das nicht, wenn er in Littlewood geboren und aufgewachsen ist. Inzwischen ist dies ja gelüftet, wie meine Eltern mir erzählt. Selbst in Vancouver wurde darüber geredet und berichtet. Menschen die Jahrelang unbemerkt im Wald lebten und schließlich andere Menschen umbrachten. Noch jetzt läuft mir ein Schauer über den Rücken.



Avatar: Jewel Steite
Zweitcharakter: Amy Porter, Dominic Toretto, Alina Kennedy, Oliver Quinn, Robyn Winters, Cheyenne Baqueville

Darf dein Charakter weiter gegeben werden, wenn du das Rollenspiel verlässt? Nein
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Nr.: 64030 || 04.11.2018 16:21 |OFFLINE| |Suche| |Buddy|
 
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