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Du befindest dich in einer idyllischen Kleinstadt in Kanada. Rund herum gibt es nur Natur, Wälder und das große weite Meer. Die nächste Großstadt - jedoch einige Stunden entfernt - ist Vancouver. Dorthin kannst du nur per Luft-oder Seeweg reisen.

Littlewood ist ein Reallife RPG und spielt im Jahre 2018/2019. Wir freuen uns immer über neuen Zuwachs, anmelden jedoch darfst du dich erst mit 18 Jahren

Cecilia & Josephine

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Wir wünschen einen schönen vierten Advent hoffen, die Geschenke sind schon besorgt ;)


Adventszeit


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Wir wünschen einen schönen dritten Advent und weiterhin eine besinnliche Weihnachtszeit

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Mi. (23.) 8°/4° 7°/4° 16°/3°
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Sa. (26.) 7°/1° 7°/2° 3°/-3°
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Mi. (30.) 7°/1° 8°/3° 2°/-4°
Do. (31.) 7°/x° 6°/0° 1°/-8°
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Mo. (18.) 03°C 06°C 06°C
Di. (19.) 0°C 03°C 06°C
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1. - 14. MÄRZ
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Ethan Walker






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Your Person



Bitte stell dich doch einmal kurz vor:
Ethan Walker. Eth, von Freunden scherzhaft auch mal Ethanol.

Wann und wo wurdest du geboren?
Geboren am 2. Februar 1983 in New York. Heute bin ich also 36 Jahre alt.

Erzähl doch bitte etwas über deine Familie
### Mom: Samantha Walker, verstorben mit 29 Jahren
Mom ist verstorben, als ich nur wenige Wochen alt war. Entsprechend sind meine Erinnerungen an sie gleich null. Mom hatte sich damals entschieden, als sie mit mir schwanger war, auf eine wichtige Chemotherapie zu verzichten, die ihr eine Chance auf ein Leben gegeben hätte. Zwar waren die Prognosen damals schon schlecht, aber noch schlechter und fast endgültig, als sie ihre Therapie für die Zeit der Schwangerschaft aussetzte.

### Dad: Jadon Walker, verstorben mit 42 Jahren
Dad war, nachdem Mom nach meiner Geburt gestorben war, alleinerziehend und suchte sich die Hilfe von Grandma. Er arbeitete als Versicherungskaufmann um das nötige Geld zu beschaffen um Mick und mich ernähren zu können, ohne Grandma auf der Tasche zu liegen. Wir hatten ein tolles Verhältnis, war er der beste Dad, den man sich wünschen konnte. Hatte er frei, machte er jeden Mist mit, tobte und lachte, verstand Spaß, aber wusste auch immer einen Rat, wenn dieser benötigt wurde. Als er 42 Jahre alt war, auf dem Heimweg von der Arbeit, um uns Kinder bei Grandma abzuholen, verunglückte er, als ein LKW ihm die Vorfahrt nahm. Für mich brach eine Welt zusammen.

### Bruder: Mick Walker, 40 Jahre, heutiger Beruf: unbekannt, Wohnort: unbekannt
Mick und ich verstanden uns lange Zeit hervorragend. Doch irgendwann schien er sich nach und nach abzukapseln. Auf meinen Nachfragen hin, was los war, erhielt ich nur die Antwort, es würde mich nichts angehen. Das er sich damit täuschte, musste ich später schmerzlich erfahren. Das Verhältnis wurde schlechter, wir sprachen immer weniger miteinander, obwohl wir uns sonst immer alles erzählt hatten. Irgendwann stand er plötzlich vor mir, meinte, er müsste untertauchen, er würde ins Ausland gehen. Kanada sollte es werden. Warum weshalb, all das verriet er mir nicht. Er würde sich melden, wenn er angekommen wäre. Ich erfuhr kurz nach seinem Verschwinden, dass er sich wohl mit zwielichtigen Leuten angelegt hatte, die eine Rechnung mit ihm offen hatten. Über mich hatten sie damals versucht, seinen Aufenthaltsort heraus zu bekommen, sahen sie mit mir als Bruder die größte Chance, dass ich wusste, wo er sei. Wie Recht sie hatten,... eigentlich. Mit allen Mitteln hatten sie versucht, mich zum Sprechen zu bringen. Doch er ist mein Bruder, konnte ich ihn nicht ans Messer liefern, ganz gleich, was er auf dem Kerbholz hatte. Wirkten diese Kerle nicht gerade so, als ob sie es am Tisch friedlich ausdiskutieren wollten. Und was die Beziehung zu Mick betraf, sollte ich wohl eher sagen: er war mein Bruder... Heute empfinde ich nur noch Hass ihm gegenüber, auch, wenn ich ihn gedeckt habe. Danach brach ich den Kontakt vollständig ab, ignorierte Anrufe seinerseits eiskalt. Heute, sieben Jahre später, weiß ich nicht mehr, wo er lebt, ob er noch da ist, wo er war. Das Einzige, was mich noch an ihn erinnert, sind meine Narben. Meine Narben sind das Verdienst seiner Fehler. Seines Handelns. Seines Anlegens, mit den falschen Leuten.

### Grandma: Elizabeth Walker, verstorben mit 87 Jahren
Grandma war die Mutter meines Dads und hat ihren Mann bereits frühzeitig verloren. Dass sie dann noch ihren Sohn beerdigen musste, nagte schwer an ihr. Für Mick und mich war sie schon immer eine wichtige Person, hatte sie sich immer schon viel um uns gekümmert, um Vater zu entlasten, der nach dem Tod von Mom mit uns sonst alleine gewesen wäre. Auch wenn sie nie die Person war, die ich mit Schulproblemen und co genervt habe, war sie doch unverzichtbar und gab sich die größte Mühe. Für Probleme jeglicher Natur war dann eher Mick da. Mit 87 Jahren starb Grandma an einem Herzinfakt.

Was machst du beruflich?
Ich habe nach dem Collage Management studiert. Heute bin ich Geschäftsführer des Exits, einem Nachtclub im Stadtteil Brooklyn.

Your Character



Bitte nenne uns deine Stärken und Schwächen
Aufgrund vergangener Erfahrungen bin ich durchaus misstrauisch, was fremde Personen angeht und brauche meine Zeit, bis ich das ungute Gefühl ablege, dass mich meist eine ganze Weile begleitet. Was und wovor genau ich das Misstrauen heute noch an den Tag lege,... das kann ich wohl selbst nicht so genau sagen. Wohl einfach auch aus Sorge, an falsche Leute zu geraten und erneut solch ein Martyrium durchstehen zu müssen.

Was man genauso wenig abstreiten kann, ist, dass ich in einem gewissen Rahmen auch paranoid bin, wobei ich es eher als vorsichtig bezeichnen würde und mich auch auf der Straße häufig mal umdrehe, die Hand stets am Griff meines Klappmessers, das ich in der Regel immer bei mir führe und mich absichere, ob mir auch niemand folgt. Und Zuhause, ... tja, auch da gehe ich selten unbewaffnet an die Türe, sollte es klingeln. Immer irgendwas griffbereit, ob hinter dem Rücken versteckt, oder in der Garderobe nahe der Türe, wo ich jederzeit darauf zugreifen kann. Vorsicht ist eben besser als Nachsicht.

Durchaus bin ich auch vorlaut, spontan und schlagfertig, gelegentlich auch provokant sowohl mit meinen Worten als auch mit meinem Handeln. Ecke ich damit auch ganz gerne mal an. Und zugegeben, dass macht auch manchmal durchaus Spaß. Wenn ich dann auch noch meine sarkastische Ader raushängen lasse, fehlt selten viel, um meinen Gegenüber dann den letzten Rest zum Missfallen zu geben.

Mein Auftreten ist nicht nur selbstbewusst sondern wirkt gelegentlich auch arrogant, wie ich mir schon nachsagen lassen musste. Aber hey. Das stört mich nicht. In keinster Weiße. Okay, selbstbewusst mit kleinen Abstrichen. Geht es um meine Narben, halte ich diese doch bedeckt, um unnötige Fragen oder mitleidige Blicke zu vermeiden. Geht es niemanden etwas an.

Man sagt mir auch nach, ich sei charismatisch, verdammt akkurat, ein elendiger Perfektionist mit einer großen Portion Selbstdisziplin sowie einem unbändigen Ehrgeiz. Wenn das mal nicht perfekte Eigenschaften sind, um im Beruf oder auch privat erfolgreich zu sein, was dann?

Was magst du gern? Gegen was hegst du eine Abneigung?

VORLIEBEN:
* Frauen
* Motorräder
* Waffen jeglicher Art, sowohl Hieb und Stich als auch Schusswaffen
* Kampfsport mit und ohne Waffen
* guten Whisky
* gutes Essen

ABNEIGUNGEN:
* weibliche Autorität
* Drogen
* Unpünktlichkeit / Wartezeit
* Verrat
* Lügen
* Eifersucht
* Bier
* meinen Bruder
* Chaos / Unordnung

HOBBYS:
Kampfsport
Ich beschäftige mich in meiner Freizeit viel mit Kampfsportarten. Sowohl Kampfsportarten ohne Waffen, als auch mit. Wobei ich mich auf Arnis, einer Kampfsportart, die mit Stöckern praktiziert wird, spezialisiert habe. Was einst dafür da war, um mich wehren zu können, und nicht mehr so angreifbar und hilflos zu sein, ist der Kampfsport allgemein heute neben dem Schutz-Aspekt zu einer Leidenschaft geworden, mit der ich meist meine ganze Freizeit ausfülle. Gerade dann, wenn ich abschalten muss, auf andere Gedanken kommen muss, erweist sich der Kampfsport als grandioses Hilfsmittel.

Motorräder
Ein weiteres Hobby von mir sind Motorräder. Je schneller und sportlicher das Gefährt, desto besser. Wochenendtrips, sofern die Zeit besteht, sind immer was, für das ich sofort zu haben bin. Mit gemütlichen Choppern kann ich allerdings gar nichts anfangen. Sind das eher Rentergefährte für mich und haben rein gar nichts mit einer Motorradleidenschaft zu tun. Aber das ist eben Ansichtssache.

Your History



Erzähle uns doch bitte etwas über dein Leben:
Geboren wurde ich an einem 2. Februar. Als meine Mutter von der Schwangerschaft mit mir erfuhr, stand sie kurz vor einer wichtigen Chemotherapie. Doch, mir zu liebe, und um den Traum sowohl von ihr als auch von Dad von einem zweiten Kind zu erfüllen, verzichtete sie auf die Therapie und nahm dafür lieber ihren Tod in Kauf, da es auch ungewiss gewesen wäre, ob sie überhaupt noch ein Kind bekommen könnte, wenn sie sich für die Therapie entschied. Dass die Entscheidung meiner Mutter, mich auf die Welt zu bringen, auch ihren Tod bedeutete, wurde mir erst viele Jahre später klar. Wenige Wochen nach meiner Geburt erlag meine Mutter dann der schweren Krankheit. Dad begann, mich und meinen Bruder Mick, der vier Jahre älter war, alleine groß zu ziehen. Jedoch mit Unterstützung von Grandma, der Mutter meines Vaters, wenn er arbeiten musste. Grandpa war schon vor meiner Zeit verstorben, als mein Dad selbst noch ein junger Hüpfer war.

Mick und ich wuchsen soweit dann relativ behütet auf. Tagsüber bei Grandma, nachmittags holte Dad uns dann ab. Im Kindergarten hatte ich keinerlei Probleme, was den Anschluss betraf, war ich immer relativ aufgeweckt und wenig scheu, genauso wenig in der Schule, die ich mehr oder weniger begeistert besucht hatte. War es eher eine Notwendigkeit, wie es einem Kind eben immer eingetrichtert wird. 'Du musst, du brauchst, du sollst... ein guter Beruf... eine sichere Zukunft'. Alles verlief wie geplant, bis Dad uns eines Tages nachmittags nicht mehr abholen kam. Erst dachten wir, Dad hatte einen Termin vergessen und er würde später kommen. Doch als er dann abends auch nicht auftauchte, stattdessen die Polizei vor der Türe stand, war uns klar, dass irgendwas nicht stimmte. Ich war gerade zwölf, Mick war sechszehn, als wir einsehen mussten, dass wir aus Halbwaisen Vollwaisen wurden und wir nur noch unsere Grandma hatten. Ein Verkehrsunfall hatte Dad aus dem Leben gerissen. Bei Grandma zogen wir dann auch endgültig ein. Mick war mir eine Stütze, da ich doch sehr an Dad gehangen hatte, Grandma trauerte selbst um ihren Sohn, auch, wenn sie sich wirklich Mühe gab, es nicht zu zeigen ,wollte ich sie auch nicht mit meiner Trauer weiter runter ziehen. Das war auch die Zeit, wo Mick nicht nur mein Bruder war, sondern auch zu meinem besten Freund wurde. Zu dem ich immer kommen konnte, wenn die Trauer überhandnahm oder andere Probleme sich entwickelten. Klar, ich hatte auch Freunde, die ein offenes Ohr gehabt hätten in der Zeit, aber war es für irgendwie unvorstellbar, mich der Trauer bei Aussenstehenden hinzugeben. Zudem pflegte man in dem Alter wohl auch andere Interessen, als die Kummerkiste oder den Psychologen raushängen zu lassen.

Als Mick schließlich 20 Jahre war, zog er aus, nahm mich dann auch gleich mit in seine Wohnung, die er durch seine Ausbildung und einem Nebenjob finanziert bekommen hatte. Die Wohnung war nicht groß, aber durchaus ausreichend für zwei Personen. Ich machte meinen Highschool Abschluss und ging dann auf die Uni, um Management zu studieren. Ich wollte immer erfolgreich werden, hatte schon als kleiner Junge das Ziel, viel Geld zu verdienen. Wenn jemand fragte, was ich werden will, hieß es immer "Reich". Okay, "reich" änderte sich irgendwann zu "gut verdienend", sollte völlig ausreichend sein. Ich wollte es ja nicht gleich übertreiben... Und irgendwie wollte ich immer eine Führungsposition. Was lag da also als Studienfach am nächsten als Management? Als ich schließlich meinen Abschluss gemacht hatte und in einem kleinen Hotel als Junior Manager zu arbeiten begann, wurde fast zeitgleich damit das Verhältnis zu Mick aus irgendeinem Grund, der mir damals nicht bekannt war, distanzierter. Öfters stritten wir uns, bis Mick fast schon gefühlt gar nicht mehr Zuhause aufschlug. Nachts verschwand er. Tagsüber schlief er, wenn er dann mal da war, länger, bis ich schon aus dem Haus war. Er verlor sogar seinen Job, ohne mir jemals nur den Grund zu nennen. Es passte gar nicht zum sonst so vorbildhaften, großen Bruder. Und doch schaffte er es, gut zu leben, teure Sachen zu kaufen, die er sich mit der Ausbildung alleine nie leisten konnte. Ich solle mir keine Gedanken machen, war alles, was ich zu hören bekam, wenn ich nachfragte. Mick verschloss sich immer mehr vor mir. Das einstige Verhältnis, das wir pflegten, glich bald schon einer reinen Bekanntschaft, überspitzt gesagt. Standen mir Freunde damals näher, als es mein Bruder tat, was ursprünglich absolut unvorstellbar war. Doch die Zeit hatte einiges gedreht. Er hatte sich verändert, und ich wusste nicht, wieso. Sein ganzes Leben hatte sich verändert. Wir stritten immer häufiger, über völlig belanglose Sachen, was uns sonst nie dazu verleitet hatte, wenn wir uns sahen. Mit 25 Jahren schließlich entschied ich mich, auszuziehen und in meine eigene Wohnung zu wechseln. Hatte das so alles keinen Sinn mehr. War es nur noch belastend und nervenaufreibend. Hinzu kam, dass ich auch meine damalige feste Freundin hatte und wir uns heir natürlich auch nach Ruhe und Zweisamkeit sehnten. Doch allzu lange hielt die Beziehung dann nicht. Brach sie relativ schnell an unterschiedlichen Lebensvorstellungen. Während sie schon von Kindern anfing zu reden, Heirat und sonstigem Zeugs, hatte ich nur meinen Beruf im Kopf. Überfuhren mich ihre Wünsche und Vorstellungen regelrecht.

Eine Zeit lang herrschte Funkstille zwischen Mick und mir nach meinem Auszug. Ich sah es nicht ein, mich zu melden, und Mick schien auch mit seinem Leben völlig ausreichend beschäftigt zu sein. Als Grandma schließlich nach einem Herzinfarkt starb, baute sich kurzzeitig ein Kontakt wieder auf, der allerdings ein jähes Ende fand. Als ich 29 Jahre war, tauchte Mick vor meiner Türe auf, gestand, dass er verschwinden würde, irgendwo nach Kanada, wohin genau, wusste er angeblich selbst nicht. Er würde sich melden. Und tatsächlich, drei Tage später erhielt ich den Anruf. Auch, wenn er mir auch da nicht sagte, was der plötzliche Grund für sein Verschwinden war. Einzig allein, dass er in Vancouver gelandet war und sich dort wohl was neues aufbauen wollte, ließ er durchschimmern. All meine anderen Fragen nach dem Warum und Wieso blieben unbeantwortet. Doch kaum eine Woche später, sollte ich zumindest eine böse Ahnung erhalten, was der Grund gewesen sein könnte. Eine Ahnung, auf die ich gut und gerne hätte verzichten können. Als ich nach meinem Job vom Hotel abends auf dem Heimweg war, wurde ich auf der Straße unsanft abgefangen. Als ich zu mir kam, war ich in einem Raum, der die nächsten Stunden den Namen Hölle verdiente. Zwielichtige, maskierte Gestalten versuchten Informationen aus mir heraus zu bekommen, die Mick betrafen, speziell seinen Aufenthaltsort. Immerhin war ich der Bruder und wohl der Einzige, der wissen konnte, wo er war. Auch, wenn ich wusste, ungefähr, wo er sich befand, wollte ich ihnen diese Information nicht zukommen lassen. Egal was war, Verrat war nichts, was über meine Lippen kommen würde. Er war mein Bruder. Egal, was er verbockt hatte. Zudem sahen sie alles andere als harmlos aus und, dass sie genauso wenig handelten, spürte ich bitter am eigenen Leib. Während eine Frauenstimme die Kommandos gab, was heute wohl auch mit meinem Problem der weiblichen Autorität zu tun hat, führten ihre Marionetten die Befehle aus. Auch, wenn ich Mick für was auch immer verfluchte, ihm in der Situation auch den Tod gewünscht hatte, brach ich mein Schweigen nicht, stellte mich völlig unwissend, bis mich fast schon die Kraft verließ. Doch Verrat würde ich mir dennoch nie freiwillig ankreiden lassen.

Als sie es schließlich aufgaben, und ich 'Lasst ihn gehen' vernahm, war ich wohl fern ab jeglicher Geistesgegenwärtigkeit. Sie schmissen mich in irgendeiner Gasse raus, schworen, mich im Auge zu behalten, falls ich gelogen haben sollte. Dann wurde alles schwarz um mich herum. Als ich zu mir kam, hatte mich ein Grieche, Nicolas Sarantakos, aufgegabelt, und bereits einige Blessuren schon verarztet. Er fragte nicht groß nach, duldete das ich schwieg und nichts erklären wollte. Gab mir für ein paar Tage ein Zuhause, bis ich fähig und stark genug war, genug Kraft getankt hatte, wieder nach Hause zurück zu kehren. Doch Zuhause wartete bereits die nächste Überraschung: die fristlose Kündigung, weil ich unangemeldet nicht mehr aufgetaucht war. Auch, wenn ich die Sache wohl geklärt bekommen hätte, wenn ich die Situation erklärte, doch wollte ich darüber nicht reden, und entschied mich einfach, die Tatsache zu akzeptieren. Ich würde schon irgendwas anderes finden, irgendwie... Mit Micks Aktion hatte er nicht nur wohl sein Leben in irgendeiner Art und Weiße ruiniert, sondern meines gleich mit. Mich gezeichnet, mir den Job durch die Aktion genommen. Spuren hinterlassen, die mein Wesen veränderten. Ich wurde in gewissermaßen paranoid, sicherte mich lieber dreimal ab. Vor meinen damaligen Freunden zog ich mich zurück, verstanden sie nicht, fragten mehrfach nach, versuchten mich zu löchern und setzten mir mit der Aussage 'Freunden erzählt man alles' mehr oder weniger die Pistole auf die Brust. Nichts, womit ich umgehen konnte und wollte. Nicht zu dem Zeitpunkt. Als dann zu allem Überfluss auch noch das Telefon eines abends klingelte, ich abnahm und Micks Stimme vernahm, war meine einzige Reaktion darauf, dass ich das Telefon gegen die Wand warf, wo es sich in sämtliche Einzelteile zersetzte. Und das war auch das letzte Mal wo ich Mick gehört hatte. Ich änderte meine Nummer, wollte nichts mehr von ihm wissen. Er war für mich gestorben.

Nach ein paar Tagen, wo ich versuchte, einen klaren Kopf zu erlangen, mir klar zu werden, wie nun alles weiter gehen sollte, ich versuchte, die vergangenen Tage zu verarbeiten, ermahnte ich mich zum weiter machen, zum Ändern. Ich beschäftigte mich auch mit dem Thema Kampfkunst und Waffen. Ich suchte ein Verein auf, der sich mit diversen Kampfkünsten beschäftigte, informierte mich und lernte darüber einen heute guten Freund kennen. Einer, der nicht nur heute mein Freund ist, sondern auch mein Trainingspartner, mein Trainer und Motivator. Einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt und auch von Samthandschuhen noch nie was gehört zu haben schien. Und das war gut so. Auch ist er Einer, der mir sogar Kontakte in die Waffenszene verschaffte über die ich mir mein kleines Arsenal angelegt habe. Die ersten zwei Pistolen meldete ich legal als Schutz-Grund an. Alles, was darauf hin folgte, blieb unangemeldet. Würde das wohl den Schutz-Aspekt 'sprengen'. Er ist der Einzige, der die Geschichte kennt, meine Gründe für mein Verlangen, mich abzusichern. Auch, wenn ich anfangs zu sämtlichen Fragen der Wunden betreffend schwieg, schaffte er es, während er mich an meine körperlichen Grenzen trieb was den Sport betraf, nach und nach zur Erklärung zu bringen. Hatte er die Wunden an meinem Oberkörper gesehen und meinen Willen bemerkt, der hinter der ganzen Sache steckte. Meine Aggressivität und Wut, die ich in den Trainingseinheiten versuchte, zu verarbeiten. Was den Job betraf, bot mir Nicolas, mit dem ich im Kontakt geblieben war, schließlich an, in seinem Club zu arbeiten, wusste er natürlich auch über den verlorenen Job. Anfangs half ich noch aus, schließlich übernahm ich den Posten des Geschäftsführers um ihn zu entlasten und Arbeit abzunehmen. Und da arbeite ich auch heute noch, auch, wenn Nicolas, der Inhaber des Exit, inzwischen nach Griechenland zurückgekehrt ist.

Nun, sieben Jahre nach der regelrechten Folter, habe ich noch immer meine Vorsicht nicht ablegen können. Noch immer zeichnet mich eine gewisse paranoide Ader aus. Lieber einmal mehr umgedreht, als zu wenig, wenn ich auf den Straßen New Yorks unterwegs bin. Noch immer gehe ich selten ohne eine Möglichkeit zum Wehren aus dem Haus. Auch, wenn es sich meist auf das Klappmesser bezieht, dass ich in meiner Tasche stets griffbereit habe. Ist es doch deutlich weniger auffällig, als eine Pistole. Mein Waffenarsenal hat eine, zumindest für private Verhältnisse, angenehme Größe erreicht. Auch, wenn es fast schon einem Sammeldrang inzwischen gleicht. Seit dem Vorfall habe ich keine Partnerin mehr gehabt. Fällt es mir schwer, mich hier auf etwas Festes einzulassen, jemanden so weit in mein Leben zu lassen und mich der Person anzuvertrauen. Beschränke ich mich dann meist doch eher auf den einfachen, ungebundenen Spaß. Was den Besitzerwechsel des Exits betrifft, nun, wo Nicolas den Schuppen verkauft hat... so recht schlüssig, was ich davon halten soll, bin ich mir nicht. War das schließlich Nicolas' Baby, sozusagen. Aber spielt dabei wohl mehr die Tatsache rein, dass sich die Teilhaberschaft nun geteilt werden soll, und eine Person davon, die Ex des früheren Inhabers ist.

Gibt es sonst noch etwas über dich zu berichten?
Narben
Mein Oberkörper verzeichnet diverse größere und kleinere Narben, sowohl auf Rücken als auch auf der Brust. Narben, die durch eine dunkle Zeit meines Lebens entstanden sind und die ich so gut es geht immer bedeckt halte, um unnötige Fragen oder mitleidige Blicke zu vermeiden. Aber auch, und das trifft wohl eher am Meisten zu: um selbst nicht daran erinnert zu werden. Narben, die nicht nur körperliche Spuren hinterlassen haben, sondern durchaus auch psychische Spuren, die sich selbst, auch sieben Jahre danach nun, noch immer deutlich bemerkbar machen. Doch darüber spreche ich nicht, kann auch mal schnell genervt werden, wenn jemand genau das nicht akzeptiert und zu bohren beginnt. Geht es eben niemanden etwas an. Möchte ich die Gedanken daran nicht hochholen.

Waffen
Ich besitze ein kleines Arsenal an Waffen, die ich durch einen Freund aus der Kampfsportszene, mit denen ich nun schon ein paar Jahre trainiere, erhalten habe. Sowohl Schusswaffen, was sich auf Pistolen beschränkt, aber auch Hieb und Stichwaffen. Zwei Pistolen, sind als Schutz-Grund legal gemeldet, der Rest hingegen sind unangemeldete Sammlungsstücke, würde bei der Anzahl weit über den "Bedarf des Schutzes" hinaus gehen und wohl auf Ablehnung stoßen. Nur selten gehe ich ohne ein Klappmesser aus dem Haus, und jenes in meiner Tasche, ist meist ständig griffbereit, was wohl der Paranoia bzw. Vorsicht zu verdanken ist, die sich durch meine Vergangenheit eingeprägt zu haben scheint.

Tattoos
Auf Oberkörper und Oberarm habe ich Tattoos. Ich will nicht abstreiten, dass ich damit begonnen habe, als ich versucht habe, mit den Narben zurecht zu kommen, doch sind sie heute auch zu etwas geworden, was mich aus macht.

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Avatar: Nick Bateman

Zweitcharakter: Joshua Thomsen, Nicholas Baker, Jesse Hall

Darf dein Charakter weiter gegeben werden, wenn du das Rollenspiel verlässt? nein
Mit Steckbrief? nein
Mit Avatar? nein

Nr.: 60912 || 27.11.2017 09:44 |OFFLINE| |Email| |Suche| |Buddy|
 
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